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Als im Juli 1910 Professor Theodor Wegner vom Geologischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster nach Gronau eilte, war der spektakuläre Fund in der Tongrube der Gerdemann´schen Ziegelei (heute Schieferkuhle, vergleiche Gronauer Nachrichten vom 20. Juli 2010) schon fast verloren. Tage zuvor waren in zirka 30 Meter Tiefe bei kleineren Bodensprengungen die Teile eines größeren Fossils zutage getreten, welche nun stark zerrissen geborgen und nach Münster gebracht wurden. Mithilfe eines durch die Ziegelei und Gronauer Industrielle finanzierten Präparators gelang es in jahrelanger Kleinarbeit, aus über 2000 Einzel- und Bruchstücken das bis heute besterhaltene Knochengerüst eines Sauriertyps zu rekonstruieren.

Professor Wegner stellte das Ergebnis, ein auf acht eiserne Stützen montiertes 3,26 Meter langes Skelett, 1914 der Öffentlichkeit vor. Eingehende Forschungen und Vergleiche mit bis dahin bekannten weltweiten Funden führten ihn zu der Erkenntnis, dass es sich bei dem Gronauer Saurier nicht nur um eine neue Gattung, sondern darüber hinaus um eine neue Art handelte. Mit dem Recht des entdeckenden Forschers benannte Wegner diese neue Saurierart nach seinem Lehrer, dem Berliner Geologen sowie Direktor des dortigen Museums für Naturkunde Professor Wilhelm von Branca (1844 – 1928), Brancasaurus brancai.

Als zwei Jahre später wiederum Skelettteile eines Schlangenhalssauriers in der Grube der Ziegelei Gerdemann & Co. gefunden wurden, ordnete man dieses Exemplar wie selbstverständlich dem Typus des 1910 gefundenen zu. Zusammen mit anderen passenden Knochenfunden und Fossilien, die Gronau schon am Ende des 19. Jahrhunderts zu einem bedeutenden geologisch-paläontologischen Fundort machten, ergab sich ein für heutige Betrachter ungewohntes und interessantes Bild unserer Region. Die Gronauer Schlangenhalssaurier bewohnten vor zirka 130 Millionen Jahren die Küstenregion eines Binnenmeeres, deren Linie wenige Kilometer südlich von Gronau verlief. Dieses kaum salzige Gewässer mit vielen Inseln und Lagunen bot Muscheln, schalenknackenden Fischen, Seeschildkröten, Haien und Krokodilen einen idealen und nahrungsreichen Lebensraum. Ob die hier gefundenen Schlangenhalssaurier, kräftige Schwimmer und mit ihrem langen Hals blitzschnell zustoßende Fischjäger, sich dauerhaft in diesem Gebiet aufhielten oder dieses nur zur Aufzucht des Nachwuchses nutzten, ist nicht belegt. Zu beachten ist, dass die hiesige Kontinentalmasse aufgrund ihrer Verschiebung sich damals gemäß der heutigen Position zwischen Süditalien und der afrikanischen Mittelmeerküste befand, somit ein dementsprechendes Klima aufwies.

Die bereits des Öfteren von Gronauern Schülern gestellte Frage, warum und wie Haifischzähne und Krokodilschuppen in die Gronauer Erde gelangten, ist damit beantwortet. Zu sehen sind diese Funde zum Teil im Gronauer Drilandmuseum, wo die Erdgeschichte des hiesigen Raums für jugendliche und erwachsene Besucher veranschaulicht und erläutert wird. „Star“ der dortigen Ausstellung ist eine Nachbildung des 1910 gefundenen Schlangenhalssauriers, dessen Lebensfigur auf Basis des in Münster bis 1954 neu montierten und dort im Geologischen Museum ausgestellten Skeletts rekonstruiert wurde. Auch die 1912 in Gronau geborgenen Teile eines Schlangenhalssauriers verbrachten von 1991 bis 1994 als Leihgabe ein Gastspiel im Drilandmuseum, wo sie unter anderem von dem Gronauer Geologen Dr. Schleicher eingehend untersucht wurden. Seine zusammen mit anderen Kollegen vertretene Schlussfolgerung, dass es sich bei diesem Exemplar nicht nur um ein weitaus größeres, sondern darüber hinaus um eine eigene Gattung handeln könne, bildete den Anstoß für weitere Untersuchungen, an denen verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland bis zum heutigen Tag beteiligt sind.

Möglicherweise wird die spannende Frage, ob sich der Saurierfund aus dem Jahr 1912 als eigene Gattung und Art erweist, die Stadt Gronau erneut in den Fokus geologischer und paläontologischer Aufmerksamkeit rücken. Wenn deren abschließende Beantwortung nun bald, voraussichtlich 100 Jahre nach der Entdeckung und Bergung aus der Gronauer Schieferkuhle, erfolgt, würde der dann neue Sauriertyp unter einem eigenen Namen der Fachwelt vorgestellt werden. Dieser Name könnte, wie des Öfteren üblich, Bezug auf den Fundort nehmen, womit dann Gronau in der internationalen Wissenschaft als wichtiger Saurier-Fundort einen festen Stellenwert erreicht hätte.

Quelle: http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_borken/gronau/1368371_Vor_100_Jahren_Saurierfunde_in_der_Schieferkuhle.html

Rund 60 Bilder des vor drei Jahren verstorbenen Ur-Bocholters Franz Enk werden ab Sonntag, 8. August, bis zum 4. September im Stadtmuseum, Osterstraße 66, gezeigt. Es handelt sich überwiegend um Aquarellbilder, auf denen Kinder und Erwachsene beim Spiel und bei der Arbeit zu sehen sind. Die Ausstellung wird durch einige Natur-Fotografien von Torsten Wollberg ergänzt.

Franz Enk wurde als neuntes und jüngsten Kind seiner Familie am 18. Juni 1933 in Bocholt geboren. Er starb im Dezember 2007. „Die Malerei war für ihn ein Ausgleich zu seinem Beruf als Schreiner“, sagt seine Frau, Josefine Enk. Ihr Mann habe meistens in der Küche gemalt, und das „unheimlich viel“. So seien im Verlauf der Jahre sehr viele Bilder entstanden – auch von verschiedenen Bocholter Gebäuden wie der St.-Georg-Kirche.

Enk malte schlicht, einfach und gegenständlich. Sein Stil geht stark in Richtung naiver Malerei“, sagt Georg Ketteler, Tuffeln läsen

der die Ausstellung „Heimatliche Erinnerungen in Aquarellen“ vorbereitet. Seine Bilder zeigen neben Landschaften vor allem Szenen des täglichen Lebens – zum Beispiel einen Landwirt beim Dengeln seiner Sense oder Frauen beim „Tuffeln läsen“ (Kartoffeln sortieren). Auch die „Gras-Klauer“ (Kinder, die auf einer Wiese unerlaubt Gras für ihre Haustiere gesammelt haben), wurden von ihm gezeichnet.

Franz Enk war ein großer Naturfreund, Mitglied in Naturschutzbund (NaBu) und ein entschiedener Gegner der Atomkraft. „Wir haben immer zusammen an Demonstrationen gegen Atomkraft teilgenommen“, erzählt seine Witwe (77).

Außerdem war Enk Mitglied im Bokeltse Plattdütse Kring im Verein für Heimatpflege. Für dessen Plattdeutsch-Hochdeutsches Wörterbuch trug er einige Beiträge zusammen. „Wir haben zu Hause immer Plattdeutsch gesprochen“, sagt Josefine Enk. In mehreren Kurzgeschichten und Vertellsels, illustriert mit einigen seiner Aquarelle, hielt Franz Enk an der plattdeutschen Sprache fest. Wegen seiner guten Botanik-, Geologie- und Geschichtskenntnisse unterrichtete er später an der Volkshochschule. „Enks Arbeiten sind weniger kunsthistorische Dokumente“, sagt Georg Ketteler, „sie sind eher heimatbezogene, gemalte Erinnerungen.“

Thorsten Wollberg ist ein Natur-Fotografie

enger Freunde der Familie Enk. Seit über 30 Jahren ist er im NaBu aktiv und sieht den Naturschutz für sich als einen wichtigen ehrenamtlichen Arbeitseinsatz an. Seine Farbfotografien zeigen die bunte Welt der Pflanzen und die Schönheit der Natur – zum Beispiel auf einer von Sonne beschienenen Waldlichtung.

Quelle: http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/kreis_borken/bocholt/1368422_Ausstellung_im_Stadtmuseum_zeigt_Aquarelle_des_Bocholters_Franz_Enk.html

Geologie und Fossilsuche in einer 380 Millionen Jahre alten Küstenlandschaft bei Bergisch Gladbach

Auf dieser eintägigen Exkursion nehmen wir Sie mit auf eine spannende Reise zu ausgewählten Aufschlüssen, die uns die geologische Entwicklungsgeschichte der Landschaft rund um Bergisch-Gladbach in anschaulicher Weise verdeutlichen.

Vor 380 Millionen Jahren, im Zeitalter des Devons, herrschte am Niederrhein ein wahrhaft tropisches Klima. Die gesamte Region war von einem seichten Meer bedeckt und unter idealen Bedingungen wuchsen Riffe, welche die im Nordwesten gelegene Küste umsäumten.

Unsere Fahrt führt uns direkt vom ehemaligen Riff hinaus aufs Devonmeer. Wir begegnen den verschiedenen Riff bildenden Tieren und durchqueren die Lagune.

Nach einer kurzen Mittagspause geht es dann etwas weiter östlich hinein ins Meeresbecken, wo wir die Möglichkeit erhalten, typische Fossilien zu sammeln.

Die Exkursion findet in den Privat-PKW der Teilnehmer statt.
Auf Wunsch können Fahrgemeinschaften vermittelt werden.
Bis zu vier Teilnehmer können im PKW des Exkursionsleiters mit- genommen werden. Eine Abholung vom nächstgelegenen Bahn- hof zum Treffpunkt ist möglich.

 

Leistungen:
- Exkursionsleitung durch einen Geologen
- ausführliche und umfangreiche Exkursionsunterlagen
- Auf Wunsch Vermittlung von Fahrgemeinschaften
- kostenlose Ausleihe von Helm und Hammer

Quelle und Buchen unter: http://www.geo-infotainment.de/exkursion.php?exkursion=15

Sie zählen zu den wertvollsten Mineralen überhaupt – jetzt haben Forscher ein Modell entwickelt, mit dem sie die Lage zukünftiger Diamantvorkommen vorhersagen können. Besonders attraktiv: Nord- und Westafrika.

Diamanten faszinieren nicht nur, weil sie zu Brillanten geschliffen werden können, geheimnisvoll funkeln und das härteste Mineral sind. Vor allem ihre Seltenheit macht sie begehrt – und teuer. Deswegen fahnden Schürfkonzerne weltweit nach neuen Vorkommen.

Bei ihrer Suche bekommen die Unternehmen nun Hilfe von der Wissenschaft, auch wenn sie dafür sehr langfristig planen müssen.

Denn Diamanten gelangen bei Explosionen an die Erdoberfläche – wenn Magma, das zahllose Edelsteine enthält, aus dem Boden schießt. Die Geschosse werden von Gas in die Höhe getrieben, genauso wie von Menschen konstruierte Raketen.

Zwar wurde die Entstehung eines Diamantschatzes noch nie direkt beobachtet. Allerdings zeigen geologische Ablagerungen, wie sich die Vorkommen bilden: Diamanten stecken meist in mächtigen Säulen aus Magmagestein, sogenannten Kimberlit-Schloten. Forscher schließen daraus, dass die Bodenschätze bei kleinen vulkanischen Explosionen entstanden sind: Kommt Magma in großer Tiefe mit Wasser in Kontakt, kann es mit Diamanten im Gepäck aus dem Boden schießen – so die Theorie.

Bislang glaubten Wissenschaftler, solche Schlote aus flüssigem Gestein könnten überall aus der Erde platzen. Doch nun können Geoforscher die Regionen eingrenzen – und vorhersagen, wo die nächsten lukrativen Magmaraketen zu erwarten sind.

Das Team um Trond Torsvik von der Universität Oslo und Bernhard Steinberger vom Geoforschungszentrum Potsdam hat Gebiete identifiziert, wo solche Explosionen zu erwarten sind. Dafür haben sie die Verschiebung der Erdplatten rekonstruiert. Das Modell haben sie im Wissenschaftsblatt "Nature" vorgestellt.

Die Forscher konnten damit zeigen, dass Diamanten an den immer gleichen Orten aus der Tiefe steigen. Die Erdplatten driften über sie hinweg. So kommen im Laufe der Erdgeschichte immer wieder andere Kontinente in den Genuss der Diamantlieferung aus der Tiefe. Weiterlesen »

Umwelt: Dezernent Hoffmann rät bei hoher Konzentration zu Vorsicht bei Arbeiten im Freien

DARMSTADT. 

Hohe Ozon-Werte treten saisonal im Frühjahr und Sommer in Schönwetterperioden immer dann auf, wenn die größtenteils vom Kfz-Verkehr ausgestoßenen Ozon-Vorläuferstoffe Stickstoffdioxid und Kohlenwasserstoffe durch intensive Sonneneinstrahlung fotochemisch zu Ozon umgewandelt werden. Bei anhaltender Hochdruckwetterlage mit hohen Temperaturen, wie derzeit der Fall, können gesundheitlich bedenkliche Ozon-Konzentrationen auftreten, teilt die Stadt mit.

Beim Menschen macht es sich durch Reizungen der Schleimhäute und der Atemwege bemerkbar. Ozon in höheren Konzentrationen als 200 Mikrogramm pro Kubikmeter kann bei Menschen zu Atembeschwerden bis hin zu Asthmaanfällen und Kopfschmerzen führen. Bei empfindlichen Menschen genügen für diese Symptome auch deutlich geringere Konzentrationen. Oberbürgermeister Walter Hoffmann, Umweltdezernent der Stadt, empfiehlt daher, sich regelmäßig über die aktuellen Ozonwerte zu informieren. Bei Werten über 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter sollten insbesondere Kinder und Jugendliche anstrengende körperliche Tätigkeiten im Freien vermieden werden. Bei mehr als 240 Mikrogramm gelte dies auch für Erwachsene. Die aktuellen Ozon-Werte sind abrufbar im Internet unter www.darmstadt.de, ,,Leben in Darmstadt", ,,Umwelt", Button ,,Luftreinhaltung". Weitere Informationen gibt es im Videotext des Hessischen Rundfunks, Tafeln 178 und 179, beim automatischen Ansagedienst unter der Telefonnummer 0611 6939-666, als Abruffax unter 0611 18061-007. Das Informationsfaltblatt ,,Bodennahes Ozon und Sommersmog" ist kostenlos beim Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) in Wiesbaden Telefon 0611 6939-0, Fax 6939-555 und der HLUG-Vertriebsstelle, Telefon 0611 701034, erhältlich.

Quelle: http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt/Aktuelle-Ozonwerte-im-Internet;art1231,1021526

In der Nacht zum Dienstag 29.06.2010 hat ein leichtes Erdbeben das Rhein-Main-Gebiet zum Wackeln gebracht. Das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie berichtete von einem Beben der Stärke 3,2 auf der Richterskala. Bewohner hatten sich besorgt bei der Polizei gemeldet.

Ein leichtes Erdbeben hat in der Nacht zum Dienstag das Rhein-Main-Gebiet erschüttert. Wie das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie in Wiesbaden mitteilte, erreichte das Beben eine Stärke von 3,2 auf der Richter-Skala; andere Institute meldeten einen Wert bis 3,7. Das Epizentrum lag westlich von Frankfurt und wurde vermutlich in einem Umkreis von 20 Kilometern gespürt. Das Beben ereignete sich gegen 02.40 Uhr und dauerte etwa fünf Sekunden.

Bei den Polizeiwachen gingen Anrufe besorgter Bürger ein; Schäden an Gebäuden seien bisher aber nicht gemeldet worden, hieß es. Im Umfeld des Taunus, vor allem am Südrand und entlang des Mittelrheintals, werden immer wieder Erdbeben registriert, von denen die meisten aber nicht fühlbar sind.

Quelle: http://www.focus.de/panorama/vermischtes/rhein-main-gebiet-erdbeben-erschuettert-hessen_aid_524792.html

Forscher der Uni Bonn bestimmen Körpertemperatur längst ausgestorbener Tiere

Wenn Saurierforscher auf die irdischen Reste eines Säbelzahntigers stoßen, dann bleibt ihre Frage, ob das Tier von einem Tyrannosaurus Rex zum Abendessen verschlungen wurde oder es doch vielmehr gesundheitliche Probleme hatte und unter stetig hohem Fieber litt, nicht mehr unbeantwortet. Wissenschaftler der Universität Bonn haben mit Kollegen aus den USA ein chemisches Thermometer für längst ausgestorbene Tiere entwickelt, teilte das Steinmann-Institut für Geologie, Mineralogie und Paläontologie der Uni Bonn mit. Mit der neuen Methode soll sich bis auf zwei Grad genau bestimmen lassen, welche Körpertemperatur Mammut, Brachiosaurus oder eben Säbelzahntiger hatten. Dazu benötigt wird lediglich ein Zahn des Tieres. Weiterlesen »

Geologisch hat die Landschaft im Landkreis Amberg-Sulzbach viel zu bieten. Deswegen gibt es nun zwei geologische Radtouren. Entlang dieser beiden Touren stehen große Schautafeln, die die geologischen Prozesse in der Landschaft einfach und leicht verständlich erklären.

 

Zum Beispiel den Steinbruch bei Seugast, die Sandgrube bei Süß oder den Rotliegendgraben von Pennading. Der Radfahrer kann sich alles direkt am Ort des Geschehens anschauen und sich informieren. Laut Landrat Richard Reisinger ist es wichtig die Region so touristisch zu fördern. Insgesamt gibt es 18 Stationen entlang der Rundtour. Gefördert wurde das alles vom Wirtschaftsministerium.

Quelle: http://www.otv.de/default.aspx?ID=2589&showNews=772431

Den „Riesentausendfüßler“ Arthropleura armata, Edelsteine aus vulkanischen Gesteinen der Permzeit, Saurierfährten und Meerestiere aus der Trias-Periode, Reste des Mammuts und anderer Tiere der eiszeitlichen Kältesteppen im Saarland – dies alles und mehr können die Besucher der Präsentation „Geologie der Region – eine Ausstellung zur saarländischen Erdgeschichte“ ab Sonntag im Lampensaal des Verwaltungsgebäudes der ehemaligen Grube Reden bestaunen.
Die Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr, Simone Peter, wird die Dauerausstellung am Sonntag, 4. Juli, 12 Uhr, eröffnen. Wissenschaftler des Zentrums für Biodokumentation (ZfB) in Landsweiler-Reden haben den Streifzug durch mehr als 400 Millionen Jahre Erdgeschichte zusammengestellt.

Präsentiert werden Original-Fundstücke der Spitzenklasse, Hintergründe werden in Grafiken, Bildern und Texten erklärt. Ein „Geo-Lab“ bietet die Möglichkeit, Gesteine und Fossilien in die Hand zu nehmen und zu studieren, für Kinder liegt ein spezieller Führer durch die Ausstellung bereit. Weiteres Material zur pädagogischen Begleitung wird derzeit in Zusammenarbeit mit dem saarländischen Museumsverband entwickelt und wird rechtzeitig zu Beginn des nächsten Schuljahres vorliegen.

Besondere Kombinationsmöglichkeiten bestehen am Umweltbildungs-Standort Reden dadurch, dass Lehrer und Wissenschaftler des ZfB im Team „Naturpädagogik“ Sammel- und Forscher-Exkursionen zur nahegelegenen Halde anbieten. Das Gefundene kann und soll dann bei einem Rundgang durch die Landschaften der Erdgeschichte bei Gondwana – Das Praehistorium zeitlich und landschaftlich wieder zum Leben erweckt werden. Weiterlesen »

Geopanorama Pfänder

Nach der Panorama-Bergfahrt auf den Hausberg von Bregenz und dem Panoramüberblick an der Bergstation auf den Bodensee und die Alpen geht es abwärts. Dabei werden an geeigneten Punkten Erklärungen zur Geologie und Naturgeschichte des Pfändergebietes in allgemeinverständlicher Form abgegeben. Im unteren Teil des Pfänders wurde vor einigen Jahren ein geologischer Lehrpfad angelegt, den wir in Teilen gemeinsam begehen werden. Dabei sehen wir vor allem unterschiedliche Molasse-Schichten des Tertiärs und sprechen auch über die Klammbildung der steil herabstürzenden Bäche im alpinen Raum. Weiterlesen »

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